Eine populationsrepräsentative Studie zu Folgeerkrankungen von COVID-19 in Schleswig-Holstein

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Folgemorbidität von SARS-CoV-2 Infektionen – Auswirkungen auf Gesundheitszustand und Lebensqualität

COVID-19 ist eine neuartige Viruserkrankung, die primär die Lunge betrifft, sich aber bereits im Akutstadium auch auf zahlreiche andere Organsysteme in unterschiedlichem, bisher nicht vorhersehbarem Maß auswirkt. Angesichts der multiplen Organbeteiligung sowie der Schwere der auftretenden Organschäden ist davon auszugehen, dass es zu signifikanten chronischen Folgeschäden kommt, die die Betroffenen und das Gesundheitssystem erheblich belasten.

Folgeerkrankungen populationsrepräsentativ erfassen

Um entsprechende Präventions- und Behandlungsstrategien entwickeln zu können, ist eine möglichst bevölkerungsrepräsentative Erfassung der Folgeerkrankungen erforderlich. Hierzu bedarf es einer flächendeckenden Nachuntersuchung aller Infizierten in einem geographisch umrissenen Gebiet – in diesem Fall Schleswig-Holstein. Zu diesem Zweck führt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) eine populationsrepräsentative COVID-19-Folgemorbiditätsstudie durch. Die Studie wird eine genaue Phänotypisierung der Patientinnen und Patienten und ihrer Krankheitsstadien sowie langfristigen Verläufe ermöglichen.

Aufbauend auf langjähriger Erfahrung

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) als einziger Maximalversorger des Landes ist für COVIDOM hervorragend aufgestellt und verfügt gemeinsam mit den Universitäten Kiel und Lübeck über eine besondere Expertise im Bereich populationsrepräsentativer Kohortenstudien bei Patienten und Patientinnen mit chronischen Erkrankungen aber auch der gesunden Bevölkerung in Schleswig-Holstein.

Vernetzung und Partner

Die Folgemorbiditätsstudie COVIDOM wird in enger Kooperation mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und den Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung (DZG) durchgeführt, insbesondere dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) sowie dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF). Darüber hinaus erfolgt eine enge Abstimmung und Anbindung an das vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Nationale COVID-19-Forschungsnetzwerk der deutschen Universitätsmedizin (NaFoUniMed COVID19).

Weitere Informationen folgen in Kürze…

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